Call of Duty: Modern Warfare 4 , DMZ-Modus bietet mehr Abwechslung, aber wenig Spannung
Der überarbeitete DMZ-Modus in Call of Duty: Modern Warfare 4 bietet mehr Inhalte, aber der langsame Fortschritt und repetitive Missionen laugen aus.

Der überarbeitete DMZ-Modus in Call of Duty: Modern Warfare 4 bietet zwar mehr Inhalte, enttäuscht aber mit repetitiven Missionen und einem Mangel an Spannung.
„Mich persönlich laugt die sehr zähe Progression jedoch ganz schön aus, zumal ich die spielbaren Missionen ziemlich repetitiv finde“, sagte Chris, ein langjähriger Spieler der Reihe.
Der Modus spielt auf der neuen Map Hajin, einer verregneten Berglandschaft Südkoreas, und bietet deutlich mehr zu tun als der erste DMZ-Versuch.
Spieler sammeln Crafting-Materialien und Geld, um Waffen, Inventar-Slots und Equipment zu verbessern und ihren Operator mit neuen Fähigkeiten auszustatten.
Die Motivationsspirale dreht sich vor allem darum, kontinuierlich besseren Loot für effektivere Waffen und stärkere Charakter-Upgrades freizuschalten.
Aufgaben in der Spielwelt laufen jedoch meist nach einem repetitiven Schema ab, sagte Chris.
„Ich gehe zu Punkt A, sammle Gegenstand X ein, gehe damit zu Punkt B, kille Gegner Y, gehe dann zu Punkt C, und so weiter.“
In der frei begehbaren Operationsbasis hole man sich für die dadurch erhaltenen Belohnungen ein paar Upgrades, bevor es mit ähnlichen Aufgabenstrukturen weitergehe.
Zudem fehle die Bedrohlichkeit, sowohl von KI-Gegnern als auch von anderen Spielern.
„Die PvP-Komponente ist aktuell noch eher zweitrangig“, sagte Chris.
„Zusammenstöße mit anderen Squads verliefen in meinen Partien ziemlich friedlich, wohl auch, da sich gerade alle erstmal ihr Inventar anlegen und sich nur nach und nach den kniffligeren Aufgaben mit wertvollerer Beute widmen.“
Die auf den Maps verstreuten NPCs seien reines Kanonenfutter und würden nicht so gefährlich wie die Kreaturen in Hunt: Showdown.
Besonders wertvolle Items lassen sich zudem in dafür sicheren Slots im Rucksack platzieren und gehen bei einem Tod des Operators nicht direkt verloren.
„Am Ende des Tages ist DMZ damit zwar sehr zugänglich, im Vergleich zu Genre-Größen wie Tarkov oder Hunt: Showdown fehlt mir aber auch die Spannung“, sagte Chris.
„Ich kann im Grunde kaum etwas wichtiges verlieren.“
Ein übergeordnetes Ziel wie ein großes Endboss-Event, ähnlich dem Zombie-Modus MWZ, würde ihm besser gefallen.
„Sowas bleibt auch einfach länger in Erinnerung als irgendeine Blaupause für eine Knarre, die ich dann eh nicht nutze, oder das x-te Mini-Upgrade.“
Chris spielt Call of Duty seit Teil 2 und hat einige Jahre semi-professionell auf Esport-Ebene gespielt, vor allem in Call of Duty 4: Modern Warfare, World at War und Black Ops 1.
Die Forward Operation Base dient als Stützpunkt, in dem Spieler ihren DMZ-Fortschritt verwalten und über Erfahrungspunkte neue Charakter-Boni freischalten können.
Je hochwertiger ein Upgrade ist, desto länger dauert es in der Regel, die benötigten Materialien zu sammeln.
Die Map Hajin wird auch für die kommende Warzone-Saison im Einsatz sein.
DMZ wurde ursprünglich als Beta in Modern Warfare 2 veröffentlicht und versteht sich als Loot- und Extraction-Modus ähnlich ARC Raiders oder Escape From Tarkov.
Redington Cybersport berichtete im Oktober, dass die ersten Spieler die Kampagne und DMZ lobten, aber SBMM, Maps und Spawns im Multiplayer kritisierten.



