Neue Esports-Mäuse von ASUS, Razer und Logitech konkurrieren um Spieler
Die Modelle ROG Gladius IV Ace, Basilisk V4 und PRO X2 SUPERSTRIKE zielen mit unterschiedlichen Technologien auf Valorant- und CS2-Spieler.

Drei Hardware-Hersteller haben innerhalb weniger Wochen neue kabellose Esports-Mäuse für Spiele wie Valorant und Counter-Strike 2 auf den Markt gebracht.
Im Fokus stehen die ASUS ROG Gladius IV Ace, die Razer Basilisk V4 Pro, die günstigere Razer Basilisk V4 HyperSpeed und die Logitech G PRO X2 SUPERSTRIKE.
ASUS stellte die ROG Gladius IV Ace am 25. August 2026 auf der Gamescom vor und bewirbt sie mit einer Abtastrate von 8.000 Hz über die Funktechnologie ROG SpeedNova 8K Gen II.
Das Grundgewicht der Maus liegt bei 56 Gramm, dazu kommen stapelbare Gewichte mit 3, 5 und 7 Gramm.
ASUS nennt gegenüber der vorherigen Generation eine um 40 Prozent niedrigere Latenz.
Ein größerer Antennenaufbau und Active Dynamic Hopping sollen die Funkstabilität erhöhen.
In den USA war die Maus laut Berichten bereits am 1. Oktober 2026 erhältlich, für Japan nennt ASUS den 30. Oktober 2026 als Verkaufsstart.
Razer präsentierte die Basilisk V4 Pro am 8. Oktober 2026 zusammen mit der Ladestation Mouse Dock V2 Pro.
Die ergonomische Maus unterstützt laut Hersteller bis zu 8.000 Hz sowohl kabelgebunden als auch kabellos.
Dazu kommen das HyperScroll Tilt Wheel Gen-2, der Sensor Focus Pro 50K Gen-3, HyperSpeed Wireless Gen-2 und Bluetooth 6.2 für bis zu drei gekoppelte Geräte.
Razer nennt 14 anpassbare Bedienelemente.
Die am selben Tag vorgestellte Basilisk V4 HyperSpeed ist eine schlankere Variante mit 94 Gramm Gewicht und dem Sensor Focus X 33K Gen-3.
Sie bietet 12 anpassbare Bedienelemente und hält laut Razer bis zu 140 Stunden über HyperSpeed Wireless durch.
Eine 8-kHz-Abtastrate ist in den offiziellen Launch-Unterlagen für dieses Modell nicht bestätigt.
Logitech setzt mit der PRO X2 SUPERSTRIKE auf eine völlig andere Klicktechnik, das Haptic Inductive Trigger System (HITS).
Logitech wirbt auf der Produktseite damit, die Klick-Latenz um bis zu 30 Millisekunden zu verkürzen.
Der Sensor heißt HERO 2, die Funkverbindung läuft über LIGHTSPEED.
Ein 8-kHz-Datenblattwert ist in den offiziellen Logitech-Unterlagen nicht bestätigt, das Unternehmen stellt stattdessen Rapid Trigger, einstellbare Auslösung und Haptik in den Vordergrund.
Die Maus wird in einer Händlerlistung mit 61 Gramm geführt, diese Zahl stammt nicht aus einem offiziellen Datenblatt.
Unabhängige Labormessungen zur Klick- und Funklatenz der brandneuen Modelle lagen Ende Oktober 2026 kaum vor.
Die Latenzzahlen in diesem Text stammen deshalb von den Herstellern und sind als Herstellerangaben gekennzeichnet.
Die Wahl der richtigen Maus für Valorant und CS2 kann aufgrund der deutlichen Unterschiede bei Gewicht, Form und Technik verschieden ausfallen.
Während beide Spiele präzises Flicken und stabile Kontrolle belohnen, bringt CS2 lange Spraymuster und AWP-Duelle mit, Valorant hingegen ist auf schnelle Handbewegungen für Fähigkeiten angewiesen.
Der theoretische Vorteil einer hohen Abtastrate von 8.000 Hz zeigt sich vor allem bei schnellen Mausbewegungen.
Bei 8.000 Hz meldet die Maus alle 0,125 Millisekunden.
Ob das im Spiel ankommt, hängt von der Bildrate ab.
Die höhere Meldefrequenz erzeugt mehr Interrupts und damit mehr CPU-Last.
Auf einem schwächeren System kann das die Bildrate senken und den theoretischen Vorteil auffressen.
Neben den vier Hauptmodellen kündigte Razer am 29. Oktober 2026 eine DeathAdder V4 Pro in einer Evangelion-Edition an.
Razer führt in seinem Newsroom auch die Viper V4 Pro als Neuheit, ohne dass Preis oder Veröffentlichungsdatum eindeutig belegt wären.
Für einen Vergleich mit belastbaren Daten reichen die Informationen zu diesen beiden Modellen nicht aus.
Redington Cybersport berichtete bereits über den Wettbewerb der neuen Mäuse.



